Saftiger Apfel-Walnuss-Gugelhupf mit Dinkelmehl
Dieser saftige Apfel-Walnuss-Kuchen ist ein Gugelhupf mit Dinkelmehl, geriebenem Apfel und gehackten Walnüssen – gebacken mit Öl statt Butter und verfeinert mit frischem Orangensaft. Saftig, herbstlich und ein herzerwärmender Klassiker.

Saftiger Apfel-Walnuss-Kuchen als Gugelhupf – einfaches Rezept mit Dinkel
Saftiger Apfel-Walnuss-Gugelhupf mit Dinkelmehl, geriebenem Apfel und Orangensaft.
Zutaten
- 360g Dinkelmehl
- 1 TL Zimt
- 1 TL Backpulver
- 140g feiner Rohrzucker
- 3 Eier Größe M
- 160g Pflanzenöl
- 1 TL Vanilleextrakt
- 60ml frischer Orangensaft
- 170g Apfel z.B. Braeburn oder Topaz
- 80g Walnussbruch
- Optional: Apfelsaft-Puderzucker-Guss (1 EL Apfelsaft, Puderzucker bis gewünschte Konsistenz erreicht)
- Außerdem: Butter und Mehl für die Form, Puderzucker
Zubereitung
- Mehl, Zimt und Backpulver in einer separaten Schüssel vermengen.
- In einer zweiten Schüssel Zucker, Eier, Öl, Vanille und Orangensaft verquirlen.
- Jetzt die Mehlmischung hinzugeben und zügig unterrühren, bis ein glatter Teig entstanden ist. Dabei nicht überrühren.
- Apfel schälen, vom Kerngehäuse befreien und reiben. Walnüsse feiner hacken. Geriebenen Apfel und Walnussstücke in den Teig geben und unterheben. Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
- Eine Kuchenform fetten und mehlen. Den Teig hineingeben. Kuchen für 50 Minuten backen. Stäbchenprobe vornehmen. (Hinweis: Sollte am Stäbchen noch Teig kleben, die Backzeit um 5-10 Minuten verlängern. Den Kuchen mit Backpapier abdecken, sollte er zu dunkel werden.)
- Zum Servieren mit Puderzucker bestreuen oder aus Apfelsaft und Puderzucker einen Guss anrühren und den Kuchen damit einpinseln.
Wenn das Wetter wieder regnerisch und wird und die Luft nach Blättern riecht, freuen wir uns auf die gemütlichen Rezepte. Dazu gehört auch dieser Walnuss Gugelhupf mit Apfel. Wir backen ihn besonders gerne am Wochenende und lieben es einfach, wenn die ganze Küche nach ihm duftet. Wenn wir könnten, würden wir dir mit diesem Rezept direkt eine Portion Walnuss-Gugelhupf-Geruch mitschicken, so lange das noch nicht geht, “musst” du ihn selbst backen ;-). Viel Freude damit und genieß ihn.
Warum du unseren Apfel-Walnuss-Kuchen unbedingt probieren solltest
Ein Rührkuchen, wie bei Oma…? Fast. Denn bei uns gab es klassischer Weise einen Marmorkuchen. Wir tauschen ihn gegen diesen saftigen Apfel-Walnuss-Kuchen. Hier sagen wir dir warum:
Geriebener Apfel. Der Apfel verteilt sich fein im ganzen Teig. So schmeckt jeder Bissen gleichmäßig fruchtig und der Teig bleibt lange saftig.
Öl statt Butter. Pflanzenöl bleibt auch im Kühlschrank flüssig. Die Krume wird dadurch weich und locker, und du sparst dir das Schaumigschlagen von Butter. Nebenbei ist das Rezept damit milchfrei.
Orangensaft als Geheimzutat. Ein Schuss frischer Orangensaft hebt das Apfelaroma und sorgt für eine leichte, frische Säure, die gut zu Zimt und Walnuss passt.
Die Gugelhupfform. Durch den Kamin in der Mitte gart der Teig gleichmäßig von innen und außen. Der Kuchen backt durch, ohne am Rand trocken zu werden – und sieht auf jeder Kaffeetafel hübsch aus.
Die wichtigsten Zutaten für deinen Apfel-Walnuss-Kuchen
Fünf Zutaten prägen Geschmack und Saftigkeit dieses Kuchens: Apfel, Walnuss, Dinkelmehl, Öl und Orangensaft.
Äpfel: Braeburn oder Topaz
Ich empfehle Braeburn oder Topaz, weil beide ein kräftiges, süß-säuerliches Aroma haben und beim Backen nicht verwässern. Topaz ist besonders säurebetont und bringt Frische, Braeburn ist etwas süßer und sehr saftig. Auch Boskoop, Elstar oder Jonagold funktionieren gut. Wichtig: Die 170 g beziehen sich auf den geschälten, entkernten Apfel – das ist meist ein großer oder zwei kleine Äpfel.
Walnüsse
Walnussbruch ist günstiger als ganze Kerne und für diesen Kuchen ideal. Hacke ihn noch etwas feiner, damit sich die Nüsse gleichmäßig verteilen und nicht absinken. Wer mehr Aroma möchte, röstet die Walnüsse vorher 3–4 Minuten ohne Fett in der Pfanne an und lässt sie abkühlen.
Dinkelmehl
Das Rezept funktioniert mit Dinkelmehl Type 630, das sich fast wie Weizenmehl verhält. Dinkel bringt ein leicht nussiges Aroma mit, das wunderbar zu den Walnüssen passt. Mit Type 1050 wird der Kuchen etwas kräftiger und rustikaler.
Pflanzenöl
Nimm ein geschmacksneutrales Öl wie Raps- oder Sonnenblumenöl. Öl umhüllt die Mehlpartikel und sorgt so für eine besonders zarte, saftige Krume, die nicht austrocknet.
Orangensaft, Zimt und Vanille
Frisch gepresster Orangensaft schmeckt intensiver als Saft aus der Packung und gibt dem Kuchen eine dezente Fruchtnote. Zimt und Vanilleextrakt runden das klassische Herbstaroma ab. Der feine Rohrzucker bringt eine leichte Karamellnote mit und löst sich gut im flüssigen Teig auf.
Apfelsorten für deinen Rührkuchen
Britta wohnt am Bodensee, einer Hochburg für Apfelanbau. Ab August beginnt in der Region die Apfelernte und erstreckt sich weit in den Herbst, je nachdem, welche Apfelsorten angebaut wurden. Für unseren Walnusskuchen verwenden wir am liebsten säuerliche Sorten wie Topaz und Breaburn. Die sind ideal zum Backen.
So gelingt dein Rührkuchen mit Apfel und Walnüssen - wichtige Handgriffe
Unser saftiger Rührkuchen besteht aus einfachen Zutaten. Wir geben dir wie immer noch ein paar Tipps zu den Zutaten, damit er wirklich perfekt wird.
Äpfel: Braeburn oder Topaz
Wir empfehlen Braeburn oder Topaz, weil beide ein kräftiges, süß-säuerliches Aroma haben und beim Backen nicht verwässern. Topaz ist besonders säurebetont und bringt Frische, Braeburn ist etwas süßer und sehr saftig. Auch Boskoop, Elstar oder Jonagold funktionieren gut. Wichtig: Die 170 g beziehen sich auf den geschälten, entkernten Apfel – das ist meist ein großer oder zwei kleine Äpfel.
Walnüsse
Walnussbruch ist günstiger als ganze Kerne und für diesen Kuchen ideal. Hacke ihn noch etwas feiner, damit sich die Nüsse gleichmäßig verteilen und nicht absinken. Wer mehr Aroma möchte, röstet die Walnüsse vorher 3–4 Minuten ohne Fett in der Pfanne an und lässt sie abkühlen.
Dinkelmehl
Das Rezept funktioniert mit Dinkelmehl Type 630, das sich fast wie Weizenmehl verhält. Dinkel bringt ein leicht nussiges Aroma mit, das wunderbar zu den Walnüssen passt. Mit Type 1050 wird der Kuchen etwas kräftiger und rustikaler. In diesem Fall brauchst du evtl. etwas mehr Flüssigkeit.
Pflanzenöl
Nimm ein geschmacksneutrales Öl wie Raps- oder Sonnenblumenöl.
Orangensaft, Zimt und Vanille
Frisch gepresster Orangensaft schmeckt intensiver als Saft aus der Packung und gibt dem Kuchen eine dezente Fruchtnote. Zimt und Vanilleextrakt runden das klassische Herbstaroma ab. Der feine Rohrzucker bringt eine leichte Karamellnote mit und löst sich gut im flüssigen Teig auf. So gibst du dem Rührkuchen eine wunderbare herbstliche Note.
Die wichtigsten Handgriffe für unseren Gugelhupf mit Walnüssen und Apfel
Der Kuchen ist wirklich einfach. Es gibt aber ein, zwei Dinge, die du beachten solltest, um z.B. einen klitschigen Teig zu vermeiden.
1. Trockene und flüssige Zutaten getrennt mischen
Mehl, Zimt und Backpulver werden zuerst für sich vermengt. So musst du nur noch kurz rühren, wenn die flüssigen Zutaten dazukommen, da der Rest bereits gemischt ist. Zucker, Eier, Öl, Vanille und Orangensaft verquirlst du in einer zweiten Schüssel, bis sich der Zucker weitgehend gelöst hat.
2. Zügig und kurz rühren
Sobald die Mehlmischung zu den flüssigen Zutaten dazukommt, gilt: nur so lange rühren, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Wer zu lange rührt, bildet zu viel Gluten – der Kuchen wird dann zäh und kompakt statt fluffig. Das bedeutet für dich, dass dein Kuchen dann sehr wahrscheinlich klitschig wird. Deinen Rührteig rühren kannst du mit der Küchenmaschine, einem Löffel oder einem Teigschaber. Achte nur darauf, dass du nicht zu lange rührst.
3. Apfel frisch reiben und Nüsse unterheben
Reibe den Apfel erst kurz vor der Verwendung, damit er nicht braun wird. Nutze die grobe Seite der Reibe. Den austretenden Saft gibst du einfach mit in den Teig – er gehört zur Saftigkeit dazu. Apfel und Walnüsse hebst du dann vorsichtig unter den Rührteig.
4. Form vorbereiten und richtig backen
Eine Gugelhupfform hat viele Rillen, in denen Teig gern kleben bleibt. Fette die Form deshalb gründlich mit weicher Butter aus, auch in allen Vertiefungen, und stäube sie anschließend mit Mehl aus. Nach 50 Minuten bei 180 °C Umluft machst du die Stäbchenprobe: Ein Holzspieß, der an der dicksten Stelle hineingesteckt wird, sollte sauber herauskommen. Wenn du kein Holzstäbchen hast, kannst du auch ein Messer nehmen. So machen wir es tatsächlich in der Regel.
Lass den Kuchen nach dem Backen etwa 10 Minuten in der Form ruhen und stürze ihn dann auf ein Kuchengitter. So löst er sich sauber, ist aber noch warm genug, um nicht festzukleben.
Noch ein Tipp: Für noch mehr Saftigkeit, kannst du noch Zuckerguss über deinen Gugelhupf mit Walnüssen geben. Wir vermischen dafür gerne Zuckerguss mit Apfelsaft, das gibt extra Geschmack.
Häufige Fragen und Antworten zu unserem Apfel-Walnuss-Kuchen
Kann ich den rührKuchen auch in einer Springform oder Kastenform backen?
Ja. In einer Kastenform (ca. 25 cm) verlängert sich die Backzeit, weil der Teig ggf. höher steht. In einer Springform (26 cm) wird der Kuchen flacher und ist meist nach 35–40 Minuten fertig. Die Stäbchenprobe gibt in jedem Fall die Sicherheit.
Kann ich Weizenmehl statt Dinkelmehl verwenden?
Ja, Weizenmehl Type 405 oder 550 lässt sich 1:1 austauschen.
Wie lange bleibt der Apfel-Walnuss-Kuchen frisch?
Gut abgedeckt hält er sich bei Raumtemperatur 2-3 Tage. Durch Öl und Apfel bleibt er dabei saftig.
Kann man den Kuchen einfrieren?
Ja, ohne Guss lässt er sich problemlos einfrieren, am besten in Stücken. Zum Auftauen einfach einige Stunden bei Raumtemperatur liegen lassen.
Kann ich den Zucker reduzieren?
Du kannst die Zuckermenge um etwa 20–30 g reduzieren, ohne dass die Konsistenz leidet. Süße Äpfel wie Braeburn gleichen das gut aus.
Welche Nüsse eignen sich statt Walnüssen?
Haselnüsse oder Pekannüsse sind gute Alternativen.
Warum ist mein Gugelhupf innen noch feucht?
Meist liegt es am Ofen oder an sehr saftigen Äpfeln. Verlängere die Backzeit um 5–10 Minuten und decke den Kuchen mit Backpapier ab, damit er oben nicht zu dunkel wird.
Was kann ich tun, damit der Kuchen nicht an der Form klebt?
Die Form gründlich mit weicher Butter fetten und mehlen, auch in allen Rillen. Den Kuchen nach dem Backen 10 Minuten ruhen lassen und erst dann stürzen.
Fazit: Der perfekte Herbstkuchen für jeden Anlass
Dieser Apfel-Walnuss-Gugelhupf ist schnell gemacht, bleibt tagelang saftig und kommt ohne Butter und Mixer aus. Geriebener Apfel, Öl und Orangensaft sorgen für die feuchte Krume, Dinkelmehl und Walnüsse für das nussige Aroma. Mit Puderzucker bestäubt ist er ein Klassiker für die Kaffeetafel, mit Apfelsaft-Guss ein kleines Highlight.
Probier das Rezept aus und erzähl mir in den Kommentaren, mit welcher Apfelsorte du ihn gebacken hast!