Equipment für die Food Fotografie (Teil 3) - Von Kamera, Objektiv und Datensicherung

Wenn es um das Thema Equipment geht, dann haben wir bislang einen ganz wichtigen Punkt außer Acht gelassen und das ist die Frage nach Kamera, Objektiv und Datenspeicherung bzw.- sicherung. Diese Themen sind wahnsinnig komplex und wir können jedem, der überlegt, neue Anschaffungen zu tätigen, nur raten, sich im Vorfeld sehr gut zu informieren.

In diesem Artikel lest ihr über:

1) Welche Kamera und welches Objektiv wir für unsere Food Fotografie nutzen

UND

2) welches Datenspeicherungs- und Backup System wir nutzen.

Wir wollen euch in diesem Artikel nicht mit den ganzen technischen Aspekten langweilen, viel mehr wollen wir mit euch teilen, welches Equipment wir benutzen und euch ein paar wichtige Stichworte für eure eigenen Anschaffungen an die Hand geben. Wer zusätzlich auch etwas über Tageslichtlampen, Stativ oder andere Hilfsmittel erfahren möchte, dem empfehlen wir die Artikel Equipment Teil 1 und 2.

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1) Kamera und Objektiv – das Handwerkszeug für schöne Food Fotos

Als wir mit der Food Fotografie begonnen haben, sind wir definitiv nicht gleich losgelaufen und haben uns wahnsinnig teures Equipment gekauft. Die erste DSLR Kamera, mit der wir fotografiert haben, war ein abgelegte Canon Kamera * von einem Freund. Damals hatten wir keine Ahnung davon, was das für eine Kamera war oder wie wir sie zu bedienen hatten. Wir haben am Anfang immer im Creative Modus fotografiert, weil wir keine Ahnung hatten, wie eine Kamera eingestellt wird und mit dem Creative Modus kriegt man ‘dieses schöne verschwommene im Bild’ hin.

Heutzutage wissen wir, dass diese Kamera *damals ein Model mit einem sogenannten APS-C oder Crop Sensor gewesen ist. Sie war für den Hobbygebrauch total ausreichend und perfekt für unsere ersten Schritte in der Food Fotografie. Irgendwann haben wir gemerkt, dass wir mit dieser Kamera nicht mehr wirklich weiter kommen würden. Nach einiger Recherche haben wir die Entscheidung getroffen, in eine Vollformatkamera von Canon * zu investieren.

Der Unterschied zwischen einer Kamera mit Crop-Sensor und einer Vollformatkamera liegt in der Größe des Kamerasensors. Grundsätzlich ist es so, dass der Bildausschnitt bei einer Kamera mit Crop-Sensor kleiner ist als bei einer Vollformatkamera. Entscheidet man sich für ein Upgrade zur Vollformatkamera *, dann ist das auf jeden Fall erstmal eine Umstellung, denn der Bildausschnitt ist ein anderer. Allerdings gibt es noch weitere Unterschiede, die sich aus dem größeren Sensor ergeben. Manchmal bleibt es nicht aus, dass man den ISO-Wert hochschrauben muss, weil man Bewegung im Bild festhalten will und es schon relativ dunkel ist. Ihr habt wahrscheinlich alle schon vom Bildrauschen gehört, das bei hohen ISO-Werten entstehen kann und Bilder körnig macht. Wir haben bei unserer Vollformatkamera * festgestellt, dass sie auch im hohen ISO-Bereich eine sehr gute Bildqualität liefert, was schon oft von Vorteil gewesen ist.

Natürlich ist die Vollformatkamera an sich nicht das einzige, eine weiterer wichtiger Faktor ist das Objektiv. Unsere Canon haben wir damals im Kit mit einem 24-105mm Zoomobjektiv * gekauft. Das Zoomobjektiv ist ganz praktisch, man kann den Bildausschnitt verändern, ohne sich auch nur einen cm zu bewegen. Allerdings ist das Zoomobjektiv nicht besonders lichtstark, was uns relativ bald unsere Grenzen gebracht hat. Zusätzlich haben wir also in ein Objektiv mit einer 50mm Festbrennweite investiert. Wir haben uns für ein Sigma Objektiv aus der Art-Serie entschieden *. Dieses ist mit f/1,4 sehr lichtstark und liefert eine wahnsinnig gute Bildqualität und wir wollen es definitiv nicht mehr missen.

Unser Tipp: Bevor ihr eine neue Anschaffung macht, nehmt euch die Zeit und informiert euch gut über das Thema Kamera und Objektiv. Das Thema ist so wahnsinnig komplex, dass es schnell überwältigend werden kann und man am Ende aus lauter Angst, eine falsche Entscheidung zu treffen, gar nichts macht. Das Internet bietet natürlich viel Information, aber manchmal hilft es an der Stelle tatsächlich, in ein gutes Fachgeschäft zu gehen, denn das Know-how dort kann einem wirklich weiterhelfen.

2) Datenspeicherung und Back-Up für den Fall der Fälle

Das Thema Datensicherung ist so unglaublich wichtig, und leider merkt man erst, wie wichtig es ist, wenn einem tatsächlich mal ein Unglück passiert ist, und man im schlimmsten Fall die Ergebnisse jahrelanger Arbeit verliert. Gleichzeitig ist aber auch dieses Thema unheimlich komplex und es kommen immer neue Möglichkeiten auf den Markt. Der Nachteil, alle Möglichkeiten kosten Geld und deswegen will es gut überlegt sein, was man für sich in Anspruch nehmen möchte.

Generell sollte man aber auf jeden Fall, auf die ein oder andere Art, mehrgleisig fahren, für den Fall, dass wenn wirklich irgendetwas passiert, man eine Möglichkeit hat, an seine verlorenen Daten heranzukommen.

Wir speichern beim Fotografieren eigentlich keine Dateien mehr auf dem Computer. RAW Dateien sind so groß, dass der Speicherplatz viel zu schnell aufgebraucht wäre. Wir arbeiten beim Shooting mit einer externen Festplatte (2TB) von LaCie *, und spielen die Bilder direkt in den vorgesehenen Ordner. Gleichzeitig haben wir ein automatisches Backup installiert, alle neuen Dateien auf der Festplatte werden automatisch in eine Cloud geladen.

Unser Tipp: Auf jeden Fall sollte man sich Gedanken über Speicherung und Back-Up machen, bevor es zu spät ist!

3) Und wenn ihr mal auf Reisen seid… das Kamerarucksack

Ein letzter Punkt ist uns noch wichtig und das ist der Kamerarucksack. Nichts ist ärgerlicher, als wenn das Equipment beim Transport beschädigt wird.

Es gibt eine riesige Auswahl an Kamerataschen *. Wir haben uns für einen Rucksack * entschieden, denn für uns ist es am praktischsten, das ganze Equipment einfach auf dem Rücken tragen zu können. Worauf wir bei der Auswahl geachtet haben, war die Aufteilung und die einzelnen Fächer im Rucksackinneren, denn man möchte problemlos Objektive, aber auch andere Kleinigkeiten, wie Ladegeräte , Ersatzbatterien * , Fernauslöser *, Festplatte etc. unterbringen können. Darüber hinaus sollte es noch eine Unterbringungsmöglichkeit für den Laptop geben. Und natürlich sollte sich auch das Objektiv an der Kameratasche befestigen lassen. Und dann steht dem Reisen im Zeichen der Kamera nichts mehr im Weg.

Ihr habt Fragen oder Anmerkungen? Dann freuen wir uns auf eure Kommentare und den Austausch mit euch!

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